Tiere und Natur

Umwelt am Abgrund

So sehr wir unsere Umwelt auch strapazieren, ist es nicht schön zu sehen, dass es dafür auch immer mehr Menschen, Vereine und Konzerne gibt, die sich für den Schutz der Umwelt einsetzen. Gerade Hersteller von Chemikalien, Reinigungsmittel und so weiter sind da, meiner Meinung nach, in der Verantwortung. Toll, dass BUUM UMWELTTECHNIK diese Verantwortung zum Beispiel ernst nimmt und unter anderem organische bindemittel herstellt. Denn was anderswo auf der Welt, um nicht zu sagen überall, so ganz selbstverständlich ins Meer geleitet wird, ist schon bedenklich.

Umweltverschmutzung, zwei Flugstunden entfernt


Man könnte meinen, das passiere nur an den entlegensten Orten der Welt, aber weit gefehlt. In Palma de Mallorca zum Beispiel, gerade einmal zwei Flugstunden von uns entfernt, wird regelmäßig das Abwasser der gesamten Stadt ins Meer geleitet. Denn die Kläranlage der Stadt ist veraltet und wenn es viel regnet, kommt sie leistungstechnisch an ihre Grenzen, das Klärwasser droht überzulaufen, die Lösung: Fäkalien werden in der nächsten Bucht ins Meer geleitet. Baden dort nicht Menschen, fragt man sich zurecht – und ja, genau so ist es. Und das nur ein paar Meter entfernt. Klingt absurd und ekelhaft, aber in Palma weiß man sich nicht anders zu helfen, für eine neue Kläranlage ist kein Geld da.

Einen Beitrag leisten, wenn auch einen Kleinen…

Besonders größere Städte haben bekanntlich eine schlechte Umweltbilanz, besonders die vielen Abgase machen Probleme. Angesichts der Mammutaufgabe, die es da umwelttechnisch zu klären gilt, hat man schnell das Gefühl, der eigene Beitrag könne nichts bewirken. Doch tut man jeden Tag etwas Kleines und rechnet das auf ein ganzes Leben, dann ist der Auswirkung da. Er verändert die Welt nicht elementar, aber macht sie doch ein kleines bisschen besser.
Schon allein das ist genug.

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